Stellenausschreibung für eine studentische Hilfskraft im IMEW

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW, Berlin) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt bis zum 30.06.2020 eine Stelle als Studentische Hilfskraft mit einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 10 Stunden/Woche zu vergeben.

Als gemeinnützige Forschungseinrichtung arbeitet das IMEW insbesondere zu folgenden Themen: Begleitung von Aktionsplänen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, Inklusion und Teilhabe sowie Ethik und Technikfolgenabschätzung.
Dabei sind alle drei Themenfelder durch das Prinzip der Partizipation von Menschen mit Behinderung geprägt.

Zu den wesentlichen Tätigkeitsfeldern für Projekte und Institutsbelange gehören:

- Literatur- und Internetrecherche sowie Archivierung
- Unterstützung bei der Organisation von Veranstaltungen
- Unterstützung bei der Auswertung von Interviews und Dokumenten
- Unterstützende Lektoratstätigkeiten von Texten und Vorträgen
- Verwaltungsaufgaben im Rahmen von Projekten

Voraussetzungen:
- Studium (Bachelor oder Master) in Sozialwissenschaften, Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Disability Studies oder in anderen für das Thema relevanten Fächern
- Thematisches Interesse
- Erste Kenntnisse in qualitativen Methoden der Sozialforschung
- Sehr gute Deutschkenntnisse und gute Englischkenntnisse
- PC-Kenntnisse in Microsoft-Office (insbesondere Word, PowerPoint und Excel)
- Selbständiges, zuverlässiges Arbeiten
- Organisatorisches Geschick
- Teamfähigkeit
- Eigeninitiative und Flexibilität

Dienstort ist das IMEW (Warschauer Straße 58A, 10243 Berlin).

Wir bieten:
- ein spannendes Tätigkeitsfeld an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis
- eine vielseitige, interessante Stelle in einer angenehmen Arbeitsatmosphäre
- ein qualifiziertes, engagiertes und offenes Team
- flexible Arbeitszeiten
- die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln sowie sich eigenständig und aktiv in die Arbeitsprozesse des IMEW einzubringen
- einen fairen Stundenlohn angelehnt an die gängigen Tarife für studentische Hilfskräfte in Berlin

Bewerberinnen und Bewerber mit Behinderung werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Kurzbewerbungen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) senden Sie bitte unter der Angabe „Bewerbung SHK2019“ nur per E-Mail in einer PDF-Datei (maximale Größe 5 MB) bis zum 02. August 2019 an Frau Yvonne Dörschel: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Ihre Rückfragen können Sie gern unter 030- 29 38 17 70 oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! stellen.

Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich im August statt.
Reisekosten können leider nicht übernommen werden.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbungen!

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Katrin Grüber und das IMEW-Team

Projekt DABEI

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie gerne auf die anhängende Information von Frau Dr. Sabina Weller über das Projekt DABEI aufmerksam machen und stellen diese hier zur Verfügung.

Anhänge:
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JAHRESRÜCKBLICK FRIEDRICHSHAINER KOLLOQUIUM 2018

Alle Nachberichte "Teilhabeforschung meets Praxis" sind online:

Teilhabeforschung untersucht Bedingungen von Menschen mit Behinderung für selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft. Sie verbindet dafür unterschiedliche Fachrichtungen und Wissenschaft mit Praxiswissen. 2018 stand die noch junge Disziplin im Fokus des Friedrichshainer Kolloquium. Themen des Jahresprogramms waren erstmalig über einen "Call for abstracts" entstanden. An vier Veranstaltungen mit insgesamt zehn Vorträgen wurde in der Villa Donnersmarck lebhaft diskutiert, wie die Einbeziehung von Menschen mit Behinderung in Forschung und Alltag gelingt.

Weitere Informationen und die Nachberichte finden Sie unter:
https://www.fdst.de/aktuellesundpresse/aktuell/2018/jahresrueckblick-friedrichshainer-kolloquium-2018/

Beitrag im horus von Prof. Dr. Henning Daßler

Das Aktionsbündnis Teilhabeforschung

Hintergrund: Das aktuelle Verständnis von Teilhabe und Behinderung

Das Verständnis von Behinderung hat in den vergangenen 20 Jahren eine wesentliche Wandlung erfahren. Diese findet ihren Niederschlag in der Sozialgesetzgebung, in den Konzepten und Arbeitsmodellen der Rehabilitation und Behindertenhilfe und in den Publikationen und Forschungsaktivitäten der wissenschaftlichen Disziplinen in diesem Bereich.

Diese Entwicklung findet ihren sprachlichen Ausdruck im Begriff der „Teilhabe“, der seit der Jahrtausendwende mit der Aufnahme in das SGB IX das Behindertenrecht maßgeblich prägt und mittlerweile als „Leitgedanke des deutschen Rehabilitationsrechts“ bezeichnet werden kann (Brütt u.a. 2016). Diese Entwicklung wurde mit dem aktuellen Bundesteilhabegesetz noch einmal verstärkt, welches explizit das Ziel einer „vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe am Leben in der Gesellschaft“ für Menschen mit Beeinträchtigungen formuliert und damit der Formulierung in den Artikeln 1 und 3 der UN-Behindertenrechtskonvention Rechnung trägt.

Weiterlesen: Beitrag im horus von Prof. Dr. Henning Daßler

Offner Brief an die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP im Deutschen Bundestag

Untenstehend finden Sie den offenen Brief an die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP im Deutschen Bundestag vom 9. Oktober 2017

Anhänge:
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