Workshop „Teilhabe als Leitbegriff und Forschungsfrage - Grundlagenwissen“ am 17.10.19 in Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Grundsatz „Nichts über uns ohne uns“ soll auch in der Wissenschaft eingelöst werden können. Menschen mit Behinderungen dürfen nicht allein Objekte der Forschung bleiben, sondern müssen selbst als Akteure des Forschungsprozesses auftreten können. Für eine selbstbestimmte und wirksame Partizipation an diesen Prozessen ist ein Grundverständnis wissenschaftlicher Begriffe und Methoden erforderlich. Aus diesem Grund bietet bifos e.V. im Rahmen des Projektes „An Wissenschaft und Forschung teilhaben“ vier eintägige Workshops für Menschen mit Behinderungen an, in denen Begriffe und Themen aus der Wissenschaft und (Teilhabe-)Forschung erläutert, Methoden vorgestellt und mit Beispielen verdeutlicht werden. Wir werden uns fragen, was konkret Partizipation bei partizipativen Forschungsvorhaben bedeuten kann? Welche Anforderungen gibt es, welche Grenzen? Wie entwickelt man relevante Forschungsfragen, wie werden wichtige Forschungsergebnisse (v)ermittelt? Mit diesem Angebot möchten wir dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt und selbstbewusst Partner*innen für die Wissenschaft werden können.

Die Workshops richten sich ausschließlich an Menschen mit Behinderung, die sich für die Themen Wissenschaft und (Teilhabe-)Forschung interessieren und dazu Grundlagenwissen erwerben möchten. Vorkenntnisse sind in keinem Fall erforderlich.

Zum ersten eintägigen Workshop des Projektes mit dem Thema

„Teilhabe als Leitbegriff und Forschungsfrage - Grundlagenwissen“

laden wir Sie herzlich ein:

Dieser findet am 17. Oktober 2019 von 10.30 – 16.00 Uhr in Berlin statt.

Veranstaltungsort: Sozialverband Deutschland, Stralauer Straße 63, 10179 Berlin, 
5. OG (barrierefrei)

Referent*innen:

Dr. Katrin Grüber (Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft) und    
Thomas Künneke (Kellerkinder e. V.)